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Boden und Bodenbeläge: Steinboden und Fliesen


Stein, Ton, Fliesen und mehr

Es reicht eigentlich nicht, von Steinfußboden alleine zu sprechen: Aufgrund der vielen Variationsmöglichkeiten passt der Begriff Steinboden nur als Oberbegriff für diesen Bodenbelag. Naturstein, Terrazzo, Fliesen, Schiefer-Bodenbelag, dies sind nur ein paar der zahlreichen Möglichkeiten, Stein als schmuckvolle und keinesfalls nur rustikale Raumausstattung zu nutzen.

Der klassische Stein-Fußboden

Die wohl älteste Variante ist die Nutzung von Natursteinen, die entweder in ähnliche Formen und Größen geschliffen oder geschnitten wurden, oder für einen besonders naturnahen Eindruck sogar in der ursprünglichen Form und Größe belassen werden. Auch die Verwendung schmuckvoller Steinplatten, z. B. Schieferplatten, ist möglich. Die Steine werden mit Speis bzw. Mörtel in den Boden eingelassen; die Fugen werden mit speziellem Fugenmörtel verschlossen. Dieser Bodenbelag eignet sich insbesondere für Räume, die direkt nach draußen führen, im Idealfall mit Anschluss an einen Garten. So bringt man ein Stück der direkt vor der Tür liegenden Natürlichkeit auch ins Haus hinein.

Ton- bzw. Keramik-Fliesen

Das Wort "Keramik" stammt vom griechischen Wort "Keramos" (Ton) ab. Die ersten Gegenstände aus gebranntem Ton entstanden vor ca. 30.000 Jahren, heute ist die Produktion von Keramikfliesen natürlich industralisiert. Fliesen als Bodenbelag gibt es in verschiedensten Varianten, natürlich gehalten oder mit vielfältigsten Mustern. Die als Steingut bezeichneten Fliesen eignen sich durch eine Wasseraufnahme von mehr als 10% ausschließlich für den Innenbereich, während das frostbeständige Steinzeug auch für Außenbereiche (z. B. Bodenbelag Balkon) geeignet ist. Für stark beanspruchte Böden wird fast ausschließlich Steinzeug genutzt. Die "beste" Fliese ist die Feinsteinzeug-Fliese mit einer Wasseraufnahme von unter 0,5%. Diese Fliesen sind äußerst bruch- und verschleißfest und haben eine hohe chemische Beständigkeit. Besonders beliebt sind heutzutage Terrakotta-Fliesen, die durch ihre natürliche warme Ausstrahlung besonders bei Privatleuten sehr beliebt sind. Man spricht hier auch oft von einem "südlichen" Flair, was vielleicht auch daran liegt, dass Terrakotta seinen Ursprung in der Toskana hat.

Terrazzo: Zement trifft Ästhetik

Bereits in der Antike wurden Terrazzo-Böden als schmuckvolle Bodenbeläge genutzt. Marmor, Kalkstein, Dolomit oder auch Kiessteine werden als Zuschlagstoffe mit Zement und Wasser vermischt und ähnlich wie bei einem normalen Zementboden auf dem Grund verteilt. Durch die Einmischungen der Zuschlag-Stoffe ergibt sich ein buntes Durcheinander, das trotz der Zementgrundlage ein hübsches Bild ergibt. In den Nachkriegsjahren haben Terrazzo-Böden in Deutschland den Großteil ihrer Beliebtheit verloren, da sie als billig und unschön galten. Die direkten Mitbewerber, Keramikfliesen, PVC-Bodenbelag und Teppiche, haben sich gegen Terrazzo-Steinböden durchgesetzt.